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Matala

Matala, an der Südküste 70 km von Heraklion gelegen, ist bekannt geworden durch die Höhlen in der westlichen Felswand. Die ersten Christen bestatteten ihre Toten dort. Laut der Mythologie ging hier schon Zeus mit der entführten Europa an Land.

Die Minoer und später die Römer nutzten die Bucht als Hafen. Im 9. Jh. n. Chr. landeten hier die Sarazenen und eroberten schließlich die Insel.

In den 60er Jahren wurden die Höhlen als Unterkunft von den Hippies entdeckt. Später wurden die Höhlen unter Denkmalschutz gestellt und eingezäunt.

Inzwischen hat sich das ehemalige kleine Fischerdorf zu einem Zentrum des Tourismus entwickelt. Die Höhlen werden nachts geschlossen. Ein großer Parkplatz, direkt am Strand und diverse Hotels tragen nicht unbedingt zur Ursprünglichkeit dieses Ortes bei. In der Saison sehr überlaufen.

2 km außerhalb von Matala befindet sich ein anderer Sandstrand (Kommos beach), welcher noch nicht so überlaufen ist. Auch ein Campingplatz und Taverne sind vorhanden.