Home  
Chania
   

Chania liegt im Nordwesten Kretas, eine Bezirkshauptstadt mit Kleinstadtflair. Sie bietet eine sehr schöne Altstadt rund um den Hafen mir engen Gassen, venezianischen und türkischen Gebäuden, diversen Restaurants, Tavernen und anderen Geschäften.

In den letzten Jahren ist viel restauriert worden. Alles ist gut zu Fuß erreichbar. Chania ist lebhaft, aber nicht so hektisch wie Heraklion.

Es gibt ein archäologisches Museum (welches aber bei weitem nicht an das in Heraklion heran reicht), ein historisches und ein Marine-Museum.

Die Markthalle (Agora) ist ein Markenzeichen der Stadt. Sie ist ein Erlebniss für Augen und Nase. Diverse Kirchen gehören zum Stadtbild. Viele enge Gassen führen vom oberen Teil der Altstadt zum Hafen. Diversen Tavernen, Restaurants und sehr schön renovierten kleinen Hotels sind hier zu finden.

Der Name Chania (ehemalig Kydonia) wird das erste Mal 1211 als Cania erwähnt, später 1252 als Canea.

Erste Siedlungen gab es bereits im Neolithikum auf dem Kasteli Hügel. Ausgrabungen zeigen auch eine Minoische (2800-2000 v.Chr) Ansiedlung, deren Häuser rot gestrichen waren. Auch in der Spätminoischen Zeit  (1450-1100 v.Chr) war der Hügel bewohnt.

Kydonia war eine mächtige Stadt, ständig im Krieg mit den anderen großen Städten Aptera, Falassarna und Polyrrinia. Im Jahre 67 v.Chr. besiegten die Römer Kreta, Kydonia wurde aber als unabhängige Stadt anerkannt und hatte das Recht auf Münzprägung.

Es folgte die Herrschaft der Araber (826-961) und nach der Befreiung der Anschluss an das Byzantinische Imperium (961-1204). Diese bauten Befestigungen aus dem Material der alten Stadt und eine Mauer rund um den Hügel Kasteli, welche heute noch zu sehen ist.

Nach dem Verfall des Byzantinischen Reiches wurde Kreta für 100 Silbermark an die Venezianer verkauft. Chania wurde Verwaltungssitz der Region und florierte zu einem bedeutendem kommerziellen Zentrum.

Nach zweimonatiger Belagerung gelang es den Türken (1645-1898) am 2. August 1645 die Stadt einzunehmen. Viele Gebäude sind Zeugen ihrer Herrschaft. Vor allem in der Splatzia (nahe der Markthalle) und in Kasteli ließen sie sich nieder. Nach einem Aufstand der Kreta wurden viele Christen abgeschlachtet und der Bischof von Kissamos in der Splantzia gehängt.

1898 wurde Kreta autonom.

   
 
   
 
   
 
   
 
   
 

   
 

   
 

   
 
   

Copyright © 1999 - Kreta-net

last update: