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Wer das Chaos liebt ist in Heraklion richtig. Die Inselhauptstadt zeichnet
sich durch einen anarchisch-wütenden Bauboom aus. Überall befinden sich
Betonskelette. Neben alten venezianischen und türkischen Altbauten stehen
Mietskasernen und Hotels. So gibt es hier leider keinen Altstadtkern mehr.
Die Stadt ist von hoher wirtschaftlicher Bedeutung. Etwa 80% aller Im-
und Exporte rollen über die Kais des Hafens. Heraklion ist nach wie vor der
meist angeflogene und überlastete Flughafen auf Kreta. Von hier aus sind die
meisten Hotelburgen zu erreichen, welche sich nach Ost und West ausdehnen.
Für einen entspannten Urlaub ist Heraklion und Umgebung nicht zu empfehlen.
Eher für Tagestouren zum archäologischen Museum, historischen Museum,
nach Knossos oder für einen Einkaufsbummel. Natürlich kommt auch das
Nachtleben hier nicht zu kurz.
Die Festung 'Koules' steht am Hafen. Sie war nicht nur zum Schutz,
sondern diente auch als Gefängnis.
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