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Malia
   
Malia, eine moderne Stadt etwa 40 km östlich von Heraklion entfernt, ist fest in der Hand des Pauschaltourismus. An der Hauptstrasse säumen sich die Hotels, Tavernen, Souvenirshops, Bars und Autoverleihern. Wer viel Trubel und Nachtleben im Urlaub sucht ist hier sicher gut aufgehoben. Die Hotels drängen bis an den an sich sehr schöne Sandstrand. Wie auch Chersonissos ist der Ort in kurzer Zeit auf Grund der Lage und der kurzen Transferzeit vom Flughafen Herklion fest in der Hand der Pauschalanbieter. 

Im Osten ist noch der Palast von Malia zu besichtigen. Er ist kleiner als Knossos und Festos. Der Name der wichtigen minoischen Stadt ist heute unbekannt. Der heutige Name stammt von Omalia' ('flach'), welche die Umgebung beschreibt.

Funde haben gezeigt das die antike Stadt zwischen der Frühminoischen und Spätminoischen Periode entstanden ist. Hier regierte die Sarpedon Dynasty, welcher der Bruder von Minos und Rhadamanthus war.

Viele Funde können im Museum in Heraklion besichtigt werden.

Der erste Palast wurde etwa 2000-1900 v.Chr. erbaut. Die bestehende Ansiedlung verwandelte sich in das Zentrum der Palaststadt. Der Palast wurde etwa 1700 v.Chr. zerstört und an der gleichen Stelle wieder aufgebaut 1650 v.Chr., den Plänen des alten Palastes folgend, während 50 Jahre später einige Änderungen vorgenommen wurden. Mit der großen Katastrophe von 1450 v.Chr. wurde auch dieser Palast zerstört.

Im 14.-13. Jahrhundert wurde die Region für kurze Zeit wieder zum Leben erweckt. Ruinen einer römischen Ansiedlung erstrecken sich in der Gegend "Marmara", wo es auch noch eine Basilika aus dem 6. Jahrhundert zu sehen gibt.

 

 

 

   
 

   
 

   
 

   
 
   

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