|
Sitia liegt Sitia liegt
in der Sitia Bucht, der östlichsten der großen Buchten auf der Nordseite
Kretas. Die Umgebung ist hier nicht so wild, grüner und die Berge erreichen
eine Höhe von nur bis zu 800 m. Es gibt einen feinsandigen Strand.
Die moderne Stadt steht dort wo sich das antike Eteia befand, welches der
Hafen von Praisos war. Der Hafen wurde wichtiger nach 146 v.Chr. als sich
die Einwohner von Praisos hier ansiedelten. 1508 wurde die Stadt durch
Erdbeben zerstört und 1538 von dem Piraten Barbarossa. Die Ruinen sind noch
im östlichen Teil der Stadt zu sehen. 1651 verliessen die meisten Einwohner
die Stadt, welche in die Gegend von Liopetro umsiedelten. Um diese Zeit
zerstörten die Venezianer selber das Kastell um es nicht in die Hände der
Türken fallen zu lassen. Vor den Venezianern hatten die Genoer 1204 eine
Befestigung auf den Grundmauern byzantinischer Gebäude in Sitia gebaut. Es
sind auch noch einige römische Ruinen zu sehen. Auf der Nordseite der
Festung lag während der venezianischen Periode das Kloster Santa Maria,
welches von den Türken demoliert wurde. Später wurde dort eine kleine Kirche
gebaut und diente als Friedhof. Die Stadt selber wurde 1870 nach den Plänen
des Türken Avgi Pasha wieder aufgebaut.
Fähren gibt es von
Sitia nach den Dodekaden, den Ägäischen Inseln und nach Kavala in
Nordgriechenland. Seit 1984 gibt es einen Flughafen, etwa 10 Minuten von der
Stadt entfernt.
In Sitia sind viele Hotels, Pensionen und Zimmervermietungen zu finden.
In der Stadt und am Hafen befinden sich zahlreiche Tavernen, Restaurants und
Cafes.
Sitia ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in den Osten der Insel.
Wichtige Ziele sind das Kloster Toplou, Palaikstro, Vai, Zakros, Mikri
Gialos und Itanos.
|